Standortbestimmung und Leitfaden des Klubs für bayerische Gebirgsschweißhunde 1912 e.V. & Vorschläge für zukunftsfähige Strukturen

Eine Standortbestimmung hat das Ziel die eigenen Werte zu definieren. Sie soll den Mitgliedern sowie den Nichtmitgliedern Anhalt, Richtschnur und Information sein für die momentane Bewertung von Sachverhalten im Bereich der Jagd und des Nachsuchewesens, sowie die Ausrichtung und Ziele des Klubs in der nahen Zukunft.

Wir stehen zurzeit mit dem Schweißhundwesen in der ethisch moralischen Bewertung und in der Beurteilung durch die Allgemeinheit der Gesellschaft ebenso wie der Jägerschaft an einer Schwelle, die es geboten erscheinen lässt unsere traditionelle Haltung zu überdenken.
Diese Haltung wird bestimmt durch Regeln für Zucht, Ausbildung und Führung der Hunde, welche kurz nach dem 2. Weltkrieg festgelegt wurden und in der damaligen Zeit erforderlich waren um die Rasse BGS wieder als leistungsfähige Jagdgebrauchs-hunderasse zu etablieren.
Die damalige Festlegung von strengen Zuchtauswahlkriterien, Führungsmethoden und Prüfungsordnungen wirkt mit wenigen Änderungen bis in die heutige Zeit hinein als Richtlinie und Regelwerk.
Wegen veränderter Umweltbedingungen, sowie durch intensive Forschungen in den Bereichen Ethologie, Genetik und Epigenetik muss kritisch hinterfragt werden, ob die damals festgelegten Regeln weiterhin Bestand haben können. Nicht zuletzt die veränderte Wertevorstellung der Gesellschaft und damit auch der Jägerschaft zwingt uns zur Überarbeitung unseres Konzeptes zur Mitgliederaufnahme und Vergabe unserer Welpen.

Das durch unsere Satzung beschriebene Ziel darf dabei nicht aus den Augen verloren werden:
(einige Sätze aus der Satzung des KBGS, Präambel und § 2)
Der bayerische Gebirgsschweißhund muss ein Spezialist auf der Wundfährte bleiben und darf keinesfalls als Modehund betrachtet oder erworben werden.

Als Rassehunde-Zuchtverein hat der Verein den Zweck, die Reinzucht der Rasse „Bayerischer Gebirgsschweißhund“ als jagdliches Kulturgut nach dem bei der FCI hinterlegten Standard Nr.217 zu schützen und zu erhalten.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Zweck der Körperschaft ist, durch den Einsatz guter Schweißhunde wesentliche Forderungen der Waidgerechtigkeit und des Tierschutzes, nämlich krankes Wild rasch von Qualen zu erlösen, erfüllt.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

1. Jagdliche Ethik

Nach Auffassung des KBGS und seiner Mitglieder muss es das oberste Ziel aller Jäger sein, das Wild bei der Jagd schnell und schmerzlos zu Tode zu bringen. Diesem Ziel sind die Jagdmethoden, die Aus- und Fortbildung, die Ausrüstung und alles jagdliche Handeln unterzuordnen. Sollte eine schnelle und unmittelbare Erlegung eines Wildtieres nicht gelingen, so muss alles Machbare unternommen werden, um mit einem spezialisiert ausgebildeten Schweißhund das angeschweißte Wild nachzusuchen und zur Strecke zu bringen. Dabei hat Oberflächlichkeit, Sorglosigkeit und Dilettantismus nichts verloren. Der Großteil unserer Hundeführer sollte durch ihr Fachwissen, ihre Passion und Kondition und durch ihr handwerkliches Können die Fähigkeit haben eine Nachsuche durchzuführen und in der möglichst kürzesten Zeit zum Ende zu bringen. Materieller Gewinn, wie das Finden und Sichern von Wildbret oder Trophäen ist zweitrangig. Unser Anspruch muss es sein das Wild mit peripheren Knochentreffern (Lauf-, Krell-, Äser oder Gebrechschüsse) mit möglichst hoher Erfolgsquote zur Strecke zu bringen. Die Zusammenarbeit mit Führern anderer Jagdgebrauchshunderassen muss in respektvoller und kollegialer Weise diesem Ziel dienen. Als Spezialisten für die Schweißarbeit müssen unsere Hunde Störungen am Anschuss und bei der Fährtenarbeit z.B. durch Voraussuche anderer Hunde, meistern können.

2. Erwerb der Mitgliedschaft

Situationsanalyse: die Jagd auf Schalenwild hat in allen Regionen Mitteleuropas sehr deutlich an Umfang und Bedeutung zugenommen. In Deutschland kommt fast flächendeckend Rehwild und Schwarzwild vor. Alle Schalenwildarten werden deutlich schärfer bejagt wie in der Vergangenheit. In den naturnah bewirtschafteten Wäldern ohne größere Freiflächen gewinnt die Bewegungsjagd auf Reh- und Rotwild immer größere Anwendung. Die nachsuchenträchtigste Jagdart auf Schwarzwild war und bleibt die Nachtjagd beim Feldansitz und ebenso bei den Drückjagden in der dichten Vegetation. Dementsprechend werden immer mehr qualifizierte Nachsuchengespanne benötigt. 100 und mehr Nachsuchen Einsätze in einem Jahr sind bei aktiven Gespannen keine Seltenheit mehr. Die Nachfrage nach Schweißhunden stieg in den vergangenen Jahren in der gleichen Relation wie die Schalenwildstrecke. Kann diese Nachfrage von den anerkannten Schweißhund Zuchtvereinen nicht gedeckt werden, so blüht die Parallelzucht von Schweißhunden ohne oder mit nur wenig geregelten Zuchtbestimmungen. Um Hunde für die Zulassung als anerkannter Nachsucheführer zu erhalten, werden aus den östlichen Ländern Schweißhunde mit FCI Papieren eingeführt, deren Elterntiere zum Teil lediglich HD Untersuchung und Zuchtschau absolviert haben.
Gegensteuerung: Die Möglichkeiten die negativen Erscheinungen dieser Entwicklung zu verhindern sind sehr begrenzt. Einerseits kann und darf der Erwerb der Mitgliedschaft und somit auch der Erwerb eines Schweißhundes nicht völlig freigegeben werden, andererseits wird durch eine zu starre Haltung des KBGS die Parallelzucht (o.P.) immer mehr an Umfang gewinnen. Folgende Lösungsmöglichkeit bietet sich an:
Der Erwerb der Mitgliedschaft und eines Hundes kann erfolgen, wenn bei dem Antragsteller/in ein gültiger Jagdschein vorliegt.
Der Antragsteller* in muss einen Paten benennen, der bereit ist bei der Ausbildung des jungen Hundes behilflich zu sein. Der GO wird um eine Stellungnahme gebeten.

Zusammenarbeit mit den Dachverbänden

Die zurzeit bestehende Zusammenarbeit mit den offiziellen Dachverbänden (VDH, JGHV, ISHV) wird fortgesetzt. Die Arbeit im BGS Weltverband muss intensiviert werden, im Besonderen muss die Stellung des BGS WV zu den nationalen FCI Büros ausgelotet und gefestigt werden. Dabei ist darauf zu drängen, dass die von der FCI bereits anerkannte Änderung der Standartbeschreibung Nr. 217 in allen Ländern umgesetzt wird.
Innerhalb des ISHV sollte die richtungsweisende (federführende) Position des KBGS in Fragen der Zucht und der Prüfung der Hunde beibehalten werden. In allen anderen Belangen sollte allerdings eine Gleichstellung der Mitgliedsvereine erfolgen. Der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit im ISHV müssen erhalten und gestärkt werden. Ein gemeinsames internationales Zuchtregister ist anzustreben.
Die Leistungsvignette ist zum Zertifikat für qualitativ hochstehende Leistungszucht zu erheben.
Die turnusgemäßen Prüfungen des ISHV sollen in allen Mitgliedsvereinen möglich sein. Je nach jagdlichen Verhältnissen können die ausrichtenden Vereine entscheiden nach welcher PO die Prüfung stattfindet. Die Arbeiten sollen nach Punkten bewertet werden. Hauptprüfungsfährten sollten lediglich mit einer Punktezahl für die Riemenarbeit und evtl. Hetze mit Stellen bewertet werden.
Ebenso die Zusammenarbeit des Gespannes bei beiden Prüfungsarten.
Eine Abbildung des Prüfungsergebnisses sollte lediglich als erfolgreiche NS mit oder ohne Hetze oder als Nachsuche ohne Erfolg bewertet werden. Die Bewertung einer Hauptprüfung sollte keinesfalls eine Deutung auf einen sportlichen Wettbewerb zulassen.

3. Prüfungswesen im KBGS

Jeder Leistungs- Form- und Zuchtrichter muss sich bewusst sein, dass seine Beurteilungen der BGS auf allen Arten von Prüfungen die Grundlagen für Zuchtentscheidungen sind.
Vorprüfung als Kombination von Jagdeignungsprüfung auf der getretenen Kunstfährte, Anlage und Wesensprüfung.
Die Vorprüfung kann in der jetzigen Form beibehalten werden.
Hauptprüfung als Nachsuche auf alles Schalenwild aus der Jagdpraxis mit Richterbegleitung; Beurteilung von Riemenarbeit, Hetze und Stellen. Nachsuche bei Rehwild ist nur bewertbar, wenn es zu einer Hetze kommt und der Hund das Stück niederzieht.
Die Hauptprüfung ist eine natürliche Nachsuche mit Richterbegleitung, deren oberstes Ziel das Auffinden und Erlegen des kranken Wildes ist. Insofern ist der Hundeführer Jagdleiter und bestimmt über alle Abläufe der Nachsuche. Die Belange des Tierschutzes haben dabei höchste Priorität. Tierschutz in erster Linie für den Nachsuchehund und in zweiter Linie für das kranke Wild. Wild, welches bei der Nachsuche noch lebend angetroffen wird, ist bei der ersten Gelegenheit, die keine Gefährdung der Umwelt beinhaltet, zu erlegen. Es dürfen keine Handlungen erfolgen, die eine Gefährdung von Menschen verursachen könnten, z.B. Schnallen eines Hundes in gefährlicher Nähe zur Straße oder Fangschuss ohne Kugelfang.

4. Präsentation des KBGS intern und extern

Intern: zurzeit kommuniziert der Verein intern mit seinen Mitgliedern über den einmalig erscheinenden Jahresbericht „Unser Hund“.
Der Jahresbericht ist als nüchterner Informationsbericht über die im Vorjahr erfolgten Aktivitäten des Vorstandes und der Arbeit in den Gruppen erstellt. In den Leistungsnachweisen und der Auflistung der Vor- und Hauptprüfungen wird die Leistungsfähigkeit unserer Hunde dargestellt. Im jährlich erscheinenden Zuchtbuch wird die Anzahl der gezüchteten Würfe und Welpen aufgeführt.
Über besondere Geschehnisse bei den Prüfungen und bei der Zucht werden die Mitglieder in dem Bericht der Richterobmänner und Zuchtleiter informiert. Ebenso über erforderliche Änderungen des Regelwerkes.
Zeitnähere Informationen werden verbal auf den Gruppenveranstaltungen weitergegeben, einige Gruppenobmänner versenden sog. Gruppenbriefe an ihre Gruppenmitglieder.
Unsere Homepage wurde vor 3 Jahren neu erstellt. Das Interesse der Mitglieder an der Nutzung der Homepage muss gestärkt werden.
Sie sollte auch als Diskussionsforum für Mitglieder geöffnet werden. Denkbar sind auch Schilderungen besonderer Vorkommnisse bei Nachsuchen und sonstigen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Nachsuchewesen und Klubgeschehen.
In einem geschützten Mitgliederbereich können Formulare heruntergeladen werden, sowie Prüfungsergebnisse Zuchtverlauf und Leistungsdatenliste eingesehen werden. Dort finden sich auch die sachbezogenen Protokolle der Vorstandssitzungen.
Damit wird ein zeitnaher Informationsfluss gewährleistet.
Extern: Die Kommunikation mit der Jägerschaft außerhalb der Klubstrukturen findet zurzeit fast nicht statt. Unsere Homepage wird überwiegend von Interessenten für die Rasse aufgerufen und nicht von den Jägern im Allgemeinen.
Interessenten für die Rasse können sich in Zukunft weiterhin über die moderner gestaltete Homepage informieren. Die Allgemeine Jägerschaft erreicht man besser über Artikel in Jagdzeitschriften und dem Verbandsorgan des JGHV „Der Jagdgebrauchshund“. Diese Printmedien müssen zukünftig besser genutzt werden.
Ein ebenso wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit ist das Auftreten unserer Mitglieder und Hundeführer gegenüber Jägern und Hundeführern anderer Jagdgebrauchshunderassen. Im Bewusstsein als Dienstleister für die Jagd und den Tierschutz tätig zu sein, darf der Schweißhundführer niemals respektlos gegenüber anderen auftreten.
Um die Öffentlichkeitsarbeit zu stärken könnte ein Mitglied mit Homepagepflege und Öffentlichkeitsarbeit beauftragt werden.

5. Zuchtstrategien der Zukunft

Die Auswahl der Zuchttiere orientiert sich z.Zt. an den Leistungsmerkmalen aus den unterschiedlichen Prüfungen und nach dem Gesundheitszustand
Das heißt, dass ein BGS zuchttauglich ist, wenn er

  • die Vorprüfung bestanden hat und nicht schussempfindlich ist und
  • eine Hauptprüfung-Nachsuche mit Richterbegleitung mit Hetze bestanden hat, aus der die Art des Lautes hervorgeht und bestätigt wird, dass der Hund mindestens sichtlaut besser aber fährtenlaut ist.
  • HD frei ist oder mindestens in die Klasse HD B eingestuft werden kann
  •  bei der Untersuchung des lumbosakralen Übergangswirbels in Typ 0 oder 1 eingestuft ist
  • Im Form- und Haarwert mindestens die Note gut erhalten hat und
  • nachweislich keine vererblichen Krankheiten hat.

- Nach Erreichen der Zuchttauglichkeit wird die Leistungsvignette des ISHV vergeben und in der Ahnentafel fixiert
- Die Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat des VDH zur Überprüfung unserer Zuchtstrategie wird begrüßt.
- bei Auftreten vererbbarer Krankheiten wurden folgende zuchthygienischen Maßnahmen festgelegt :
„Bei Auftreten von Epilepsie und anderen vererbbaren Krankheiten erfolgt keine generelle Sperrung des ganzen Wurfes.
Elterntiere und erkrankte Tiere werden aber von der Zucht ausgeschlossen.
Eine Zuchtverwendung von Geschwistern wird bei Bedarf per Einzelbeschluss des Vorstandes ermöglicht, wenn bis zum vierten Lebensjahr des betroffenen Wurfes keine weiteren Krankheitsfälle mehr aufgetreten sind und im ganzen Wurf ein hohes Leistungsspektrum erkennbar ist.“
Bei epiletiformen Erkrankungen erfolgt eine Ausschlussuntersuchung, deren Kosten vom KBGS getragen werden.

Die Anforderungen die heute und in der Zukunft an den wirklich brauchbaren Schweißhund gestellt werden, können folgendermaßen festgelegt werden:
- Langlebigkeit, Vitalität und Gesundheit gepaart mit standartgerechter Form, damit die Spezialausbildung möglichst in einem langen Zeitraum genutzt werden kann. Zur Beurteilung der gesundheitlichen Konstitution der Hunde werden neuzeitliche Forschungsergebnisse der Genetik und Epigenetik mit in die Entscheidung einbezogen.
- Absolute Fährtensicherheit und Fährtentreue, da der Einsatz der Schweißhunde fast nur noch unter erschwerten Bedingungen angefordert wird; leichtere Arbeiten von der Ansitzjagd werden von qualifizierten Gebrauchshunden durchgeführt; Nachsuchen nach Bewegungsjagden sind durch ständiges Anrühren des Wildes und einer Vielzahl von Verleitungen sehr schwer.
- Ausgeprägter Fährtenwille (auch beim Führer)
- absolute Wesensfestigkeit gepaart mit 100 %iger Wildschärfe; der bayerische Gebirgsschweißhund darf sich von den zunehmenden Umweltreizen nicht ablenken lassen; die Härte am Wild muss von dem Hund so konsequent angewendet werden, dass sich die Hetzen möglichst auf wenige 100 m verkürzen. Ausdauernde Hetzer finden in vielen Fällen den Tod auf den Straßen in Ausübung ihres Berufes.
- Fährtenlaut oder mindestens sichtlaut, damit die Richtung der Hatz mit dem Ohr verfolgt werden kann
- Widerstandsfähigkeit gegen ungünstige Witterungsbedingungen

Um diesen hohen Anspruch an die Hunde auf breiter Basis zu erreichen und langfristig garantieren zu können, wird sich die Zucht des Bayerischen Gebirgsschweißhundes weiterhin an der scharfen Selektion durch Leistungsmerkmale orientieren. Ein Schwerpunkt wird auf die Prüfung des Wesens gelegt, wohlwissend, dass Mängel, die sich in diesem Bereich in die Population eingeschlichen haben, fast nicht mehr zu tilgen sind, andererseits wesensstabile Hunde in der Regel alle jagdlichen Fertigkeiten anlagemäßig mitbringen. Daher werden die Zuchthunde auch verschiedenen Wesenstests unterzogen, die ich kurz darstellen möchte
Arten der Wesensüberprüfung
- Feststellung von Scheue oder Ängstlichkeit während des gesamten Verlaufes einer Prüfung (VP, HP, FW). Bewältigung aller Prüfungssituationen ohne Anzeichen von Ängstlichkeit z.B. bei der Zuchtschau, Zahnkontrolle, Stockmaßermittlung etc.
- Feststellung der Schussfestigkeit bei der VP
- Feststellung von sicherem, nicht ängstlichem Verhalten am gefundenen Wild, bei VP, wenn der Hund auf sich allein gestellt ist
- Feststellung von Härte am lebenden Wild bei der HP, als Ausdruck von sicherem und gefestigtem Wesen in Verbindung mit hoher Veranlagung und sehr guter Bindung zum Führer. Der Härte am Schwarzwild wird ein besonderes Augenmerk gewidmet und im jugendlichen Alter im Schwarzwildgewöhnungsgatter festgestellt.
- Feststellung nicht vorhandener Wildscheue beim jungen Hund im Schwarzwildgewöhnungsgatter

Die europäische Population an Gebirgsschweißhunden ist sehr groß und teilweise in Zuchtstämmen gezüchtet, die lange Zeit getrennt voneinander gehalten wurden. Hier bietet sich eine Möglichkeit die oben angeführten Zuchtstrategien ohne Einschränkungen umsetzen zu können. Nach Prüfung der Zuchtkriterien werden diese Hunde auch in die hiesige Population mit aufgenommen.

6. Verwaltung des Klubvermögens

Zurzeit liegt die Verantwortung über das monetäre und materielle Vermögen zum größten Teil in den Händen des Kassenführers. Der Umfang der Vermögensverwaltung hat stark zugenommen Eine praktikable Lösung für die Verwaltung der Klubmaterialien sollte in naher Zukunft erarbeitet werden. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf der Klubartikel, sondern um die Aktualisierung vom Regelwerk (Druck von Änderungsseiten), Gestaltung und Ausgabe von Klubunterlagen wie Richterbuch, Chronik, Satzung-PO-ZO-ZS etc. Ordner, sondern auch um Klubutensilien für Prüfungen und öffentliche Veranstaltung (sog. Give-aways).

7. Ausbildung der Hundeführer

Um dem unter Punkt 1) genannten Anspruch an die Qualifikation unserer Hundeführer gerecht zu werden muss der KBGS in der nahen Zukunft Möglichkeiten schaffen, dass sich Hundeführer jeglicher Erfahrungsstufe fortbilden können. Diese Lehrgänge müssen von besonders erfahrenen und in der Praxis stehenden Nachsucheführern abgehalten werden. Die Lehrgangsinhalte müssen sich auf die Führung unserer Hunde in der Praxis beziehen und dürfen sich nicht auf die Vermittlung von Inhalten der Prüfungsordnungen beschränken. Angedacht sind 3 tägige Lehrgänge mit theoretischen und praktischen Lerninhalten. Die Lehrgänge sollen kostenpflichtig angeboten werden.